Am 27.11.2019 war es soweit: Die Oberstufen-Klassen HH18C und HH18H besuchten mit ihren Klassenlehrern Frank Backwinkel und Thomas Hipler die Ford-Werke in Köln. Direkt nach der Ankunft bestiegen die Schülerinnen und Schüler eine Besucherbahn, mit der sie über das Gelände und durch die Produktionshallen fuhren. Der Besucherdienst informierte ausführlich über die Ford-Werke in Köln und ihre Entstehung, über die 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich über das Produkt, den Ford Fiesta, der ausschließlich in Köln gebaut wird. In zwei Schichten können täglich bis zu 1.300 Fahrzeuge gebaut werden, wobei ein Fahrzeug in 13,5 Stunden gefertigt wird. Bemerkenswert war natürlich, dass viele Tätigkeiten automatisiert abliefen und unzählige Roboter im Einsatz waren, ob im Stanzbereich oder in der Fertigung. Die Hochzeit beim Autobau (die Verbindung der Karosserie mit dem Motor inkl. Fahrgestell) verläuft wenig feierlich, dafür jedoch vollautomatisiert – eine logistische Meisterleistung! Am Ende steht das fertige Produkt, das noch unzählige Tests absolvieren muss, bevor es an den Kunden ausgeliefert werden kann. Nach fast zwei Stunden Bahnfahrt entlang der Produktion ging es wieder zum Ausgang am Tor 3.

Und wenn man schon zur Adventszeit in Köln ist, dann gehört auch ein Besuch auf einem der vielen Kölner Weihnachtsmärkte dazu. So unternahm man noch nach dem Besuch bei Ford einen Abstecher in die Kölner Innenstadt, bevor es am Nachmittag wieder zurück ins Sauerland ging. Das war ein interessanter und mit Sicherheit auch lehrreicher Schultag.

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